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Vladi

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  1. Hey ich stelle mich jetzt auch mal vor... ;-)

    Moin Mirko! Freut mich, dass du alles gut überstanden hast und dass es dir besser geht als vorher! Der Anfang deiner Geschichte klingt genau so wie bei mir. Ich bin auch 27, 24 jahre lang war alles ok und dann wurde es ruckartig immer schlimmer. Scheint normal zu sein. Symptome habe ich keine, muss aber auch nächsten Monat unters Messer.
  2. Danke Ralf, mach ich! Jup, der OP-Termin steht schon für den 5.3 bzw. dann am 6.3 fest. Mein Kardiologe hatte mich gleich mal in Bremen angemeldet. Momentan schaue ich zwar noch nach Bad Oeyenhausen. Aber ich glaube, im Endeffekt ist das Wurscht. Die machen alle einen guten Job.
  3. Wann und in welcher Klinik operieren lassen?

    @Ally: Danke! Ja, stimmt, da magst du sicherlich Recht haben. Die Klappen gibt’s halt einfach noch nicht so lange. @Dietmar: Da hatte ich eigentlich nicht wirklich eine Oprtion. Alle rieten mir aufgrund meines Alters zu einer mechanischen Klappe. Da ist die Wahrscheinlichkeit einfach am größten, dass die am längsten hält. Habe hier im Forum auch schon einen Beitrag mit den „Klappenjahren“ gefunden, sehr cool, dass einige sogar über 40 Jahre halten.Das mit der Klinikliste ist ein guter Tipp, danke! Da hatte ich mal zu Rehakliniken was gesehen, da schaue ich noch mal nach. @GrooveMaster79: Danke, das denke ich auch!
  4. Hey Leute, ich habe hier mal ein bisschen mehr zu meiner aktuellen Situation geschrieben: Komme aus Bremerhaven und mein Kardiologe hat festgestellt, dass ich mich jetzt operieren lassen (aufgrund schlechter Messwerte) und eine künstliche Herzklappe bekommen sollte. War dann noch bei einem weiteren Kardiologen in Cuxhaven wegen einer Zweitmeinung. Er hatte fast die gleichen Messwerte und war auch der Meinung, dass es kein Notfall ist, ich mich aber noch dieses Jahr operieren lassen sollte. Danach war ich im Klinikum Bremen Links der Weser. Da meinte der Chefarzt auch, worauf ich warten sollte? Gutes Argument, fand ich. In Bad Oeyenhausen habe ich mich noch mal beraten lassen (dort haben sie sich sehr viel Zeit für mich genommen und mich noch mal gut aufgeklärt). War kaum etwas Neues für mich, hat aber die Fakten noch mal bestärkt. Dort hat der Oberarzt noch mal kurz abgehört, war erstaunt und meinte, dass es sich nicht mehr gut anhört. Er hat das aber gefeiert, fand ich sympathisch! Abschließend war ich noch mal im UKE in Hamburg und habe noch mal das volle Programm mit EKG und Ultraschall durchlaufen. Hier war es erstaunlich, dass sie andere Messwerte hatten. Die waren der Meinung, dass ich es noch schieben könnte und wir noch mal ein Schluckecho machen sollten, um den genauen Messwert zu bestimmen. Die hatten mir auch gesagt, dass die künstlichen Klappen nur 40 Jahre halten. (Obwohl ich gelesen und in Bad Oeyenhausen erfahren habe, dass die Klappen in Labortests 100-300 Jahre halten - es gibt, soweit ich weiß, einfach noch niemand, der eine künstliche Klappe über 50 Jahre hat, weil’s die noch nicht so lange gibt). Wäre schön, wenn meine Klappe 50-70 Jahre halten würde. Das hat mich verunsichert. Weil ich mich eigentlich schon darauf eingestellt habe. Jetzt bin ich mir einmal unsicher wegen dem Timing - lasse ich das nächsten Monat machen? Aber ich denke, ja. Worauf soll ich noch warten? Lieber machen lassen, ein bisschen durch die Hölle gehen, gesund werden und dann wieder richtig durchstarten! Mich stärkt auch der Gedanke, nach der Genesung endlich wieder uneingeschränkt Sport machen zu können. Ich habe zwar schon einen Termin in Bremen Links der Weser, fand aber Bad Oeyenhausen auch gut. Aus Gesprächen mit meinem Hausarzt, den Kardiologen und den Kliniken bin ich zum Entschluss gekommen, dass es egal ist, wo ich das machen lasse (Bremen, Bad Oeyenhausen, UKE). „Sind alle gut“, hieß es immer wieder. Dennoch schwanke ich. Was sind eure Erfahrungen und Meinungen dazu?
  5. Hey Leute, ich bin Vladi, 27 Jahre jung und habe seit meiner Geburt eine bikuspide Aortenklappe. Seit dem ich 7 bin gehe ich regelmäßig zu Kontrollen. 24 Jahre lang ging alles gut und ich musste mich weder beim Sport noch beim Essen oder sonst wo einschränken. Danach wurde das ruckartig in kurzer Zeit immer schlechter. Das scheint normal zu sein: Wenn es schlechter wird, dann aber richtig! Deshalb wurden die Kontrollen immer engmaschiger (6 Monate anstatt 12 Monate). Seit dem das schlechter geworden ist, habe ich bewusst meine Ernährung umgestellt, Vitamine supplementiert und wieder mit Sport angefangen (hat mir mein Hausarzt geraten, damit das Herz nicht schwächer wird). Geraucht habe ich noch nie. Alkohol meide ich seit einigen Jahren fast komplett. Mache also trotz meiner mittlerweile schweren Aortenstenose immer noch Sport: 2-3 mal die Woche leichtes bis mittelschweres Krafttraining und 1-2 mal die Woche gehe in für ca. 1 Std. joggen. (Alles immer mit Blick auf die Pulsuhr bei einem maximalen Puls von 150.) Habe auch fast gar keine Symptome währenddessen, nur leichte Kopfschmerzen (kommt wahrscheinlich nicht genug Sauerstoff an da oben), die verfliegen aber ziemlich schnell wieder. Hab aufgrund der Maßnahmen im letzten Jahr 12kg Fett abgenommen und wollte eigentlich dieses Jahr 6-12kg Muskelmasse aufbauen. Aber dann kam leider vor einigen Monaten die Diagnose vom Kardiologen: Die Messwerte sehen nicht so gut aus. Hier mal die Kerndaten vom Befund: Diagnose: Kombiniertes kalzifiziertes Aortenklappenvitium mit aktuell schwerer Aortenklappenstenose sowie leichtgeradiger Aortenklappeninsuffizienz. Echokardiographisch normale systolische linksventrikuläre kontraktile Funktion. Messwerte: Ruhe-RR 110/70 mmHg rechts Normtyp, SR, HF 81/min CW-Doppler Vmax. 4,7sec Pmax. 88 mmHg Pmean 52 mmHg In der Ruhe merke ich, dass da irgendwas nicht so ganz 100%ig in Ordnung ist, aber ich bin auch sehr feinfühlig. Sonst geht’s mir richtig gut. Fühle mich eigentlich so vital, wie lange nicht mehr. Deshalb fühlt es sich ein bisschen komisch an, mich im nächsten Monat einer größeren OP zu unterziehen und eine künstliche Herzklappe zu bekommen. Mein Herz scheint noch keine Schäden davongetragen zu haben. Dennoch verstehe ich, wie länger ich warte, desto höher steigt das Risiko, dass ein irreparabler Herzschaden entsteht. So, das waren meine zwei Cent. Freue mich hier auf einen interessanten Austausch mit Gleichgesinnten!
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