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Mechanic

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  1. Hey ich stelle mich jetzt auch mal vor... ;-)

    Hey Vladi danke danke. Das finde ich übrigens wiederum merkwürdig warum fu keinerlei Symptome zeigst obwohl du nächsten monat schon fällig bist?!. ok ist bei jedem schek2nbar anders. Mein Doc meinte aber auch das ich ein sportlerherz hätte und scheinbar ging die Genesung daher auch so flott. Aber das wird ja bei dir genau so werden hoffe ich mal stark grüße
  2. Hey ich stelle mich jetzt auch mal vor... ;-)

    Hi Nadine Dann hast du sogar genau dasselbe wie ich, denn ich hatte vergessen zu erwähnen das ebenfalls bei mir ein Stück Aorta mit ersetzt wurde --> Hemashield-Prothese. Hm ich weiß auch nicht warum die Ärzte das damals nicht für notwendig gehalten haben Ja die DVD von der Op ist schon interessant jedoch war mir beim ersten mal schauen etwas übel das ich es einfach zu früh angeguckt habe. Und ich bin nicht zimperlich was solche art von filmmaterial angeht Sollte aber trotzdem jeder bekommen der so ne Op durchmachen musste... Die Klappengeräusche haben mich wirklich nur am Anfang interessiert. Jetzt nehme ich die gar nicht bis ganz selten wahr. Oder ich konzentriere mich darauf. mfg
  3. Hey ich stelle mich jetzt auch mal vor... ;-)

    Nun denn, ich bin der Mirko und 27 Jahre jung. Mein Schicksal war schon besiegelt als ich das Licht der Welt erblickte. Im Klartext heißt das, meine Eltern haben bei meiner Herstellung nicht alles richtig gemacht --> Ergebnis angeborener Herzfehler (Aortenstenose) Klingt vllt nicht so dramatisch. War es auch lange Zeit nicht. Zumindest 24 Jahre lang konnte ich relativ beschwerdefrei wie all die anderen mein Leben auskosten und genießen, mit Ausnahme der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Dabei hieß es seitens der Kardiologen immer das der Herzfehler nie operiert werden müsse, wenn ich mich weiterhin so verhalte wie bisher, eben alles in Maßen. Nun gut gesagt, getan! Doch dann, so Mitte 2014 begannen die ersten Attacken in Form von Atemnot. Das war wirklich sehr unangenehm. Allen ging mein Gerede und Genöhle darüber schon gewaltig auf den Zeiger. Eines Nachts bin ich sogar davon aufgewacht weil ich keine Luft mehr bekam. Notarzt war da. Naja typischer schneller Zirkus. Kurz Befund geschrieben und wieder davon gewackelt (Interessiert eben nicht so wenn man kurz vorm Exidus steht). Paar Tage später wandelte sich der gelegentliche Schmerz in der Brust zu einem viel öfteren, wiederkehrenden, stechenden Schmerz um --> Selbsteinweisung Klinikum Chemnitz. Da war ich dann ca eine Woche stationär, wobei nicht viel passiert ist bis auf mein erstes Schluckecho in meinem Leben(nicht so cool). Festgestellt das der Gradient an der Aortenklappe schon recht hoch ist und als Weiterempfehlung kam Gott sei Dank das Herzzentrum Leipzig zur Aussprache (jedoch kein expliziter Hinweis auf eine dringend notwenige OP). Nun hieß es Herzkatheteruntersuchung. Aaaangst!! Angekommen in Leipzig und der erste Eindruck war ok jedoch leicht beklemmend wegen dem Bevorstehenden. Die Aufnahme ging gut voran und ich kam auf die Kinderstation . War ganz nett da. Alle sorgten sich. Und man machte erste Bekanntschaften. Im laufe der Woche fand dann die Untersuchung statt. Ich durfte mich am ganzen Körper an allen wichtigen Stellen enthaaren und vorher abends natürlich schön selbst den Einlauf verabreichen. Während der Untersuchung bin ich ins Jenseits abgedriftet und kann mich nur an eine Frau mit aufgeladenen Defi erinnern bevor es dunkel wurde. Am nächsten Tag bin ich wieder im Zimmer aufgewacht und alles ging normal weiter. Danach hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Oberarzt der da sagte das ich aufjedenfall hier bleiben müsse da meine Aorta schon kurz vorm platzen ist und die Aortenklappe in Kürze ihren Dienst quittieren wird. Naja erstmal ein Schock aber auch ne Erleicherung, da der Zustand bis dato nicht mehr so schön war. Der Chirurg ist dann in den Folgetagen mit mir die Op durchgegangen und ich hatte auch die Wahl zwischen Schweine -oder mechanischer Klappe. Er riet mir natürlich zur mechanischen Klappe. Außerdem hatte ich zugestimmt das meine Op für studentische Zwecke gefilmt werden darf(DVD wurde mir zur Entlassung mitgegeben). Die Op wurde dann um einen Tag verschoben. Störte mich nun aber eher weniger. Die Op hatte ich dann mit kurz andauernder Komplikation gut übestanden. Nachfolgend begann für mich aber das schlimmste Marthyrium. Ständiges Blut abnehmen mitten in der Nacht, Zimmergenosse war ein lauter Schnarcher. Naja da hab ich die Kinderstation dann vermisst. Nachdem dann alle notwendigen Werte im Grünen waren hab ich in der empfohlenen Reha-Klinik in Bad Schandau die Anschlussheilbehandlung wahrgenommen (übrigens sehr zu empfehlen). Dort begann ich nun meine Reha mit täglichem Programn usw....es ging voran. Währenddessen kam ich zwar nochmal in die nahgelegene Klinik nach Sebnitz, bedingt durch ein Dressler Syndrom. War auch nochmal ziemlich nervig und die Zeit verging einfach nicht. Hier an der Stelle muss ich aber sagen das ich dankbar bin das meine Eltern so oft es ging da waren und den Weg auf sich genommen haben. Es ging dann alles gut und ich schloss meine Reha in Bad Schandau, der Falkensteinklinik rehabilitiert ab. Seitens dem Wohlbefinden ergeht es mir seit der Op besser denn je. Ab und an kneifts mal da oder zwickts mal dort, aber alles ist besser als vorher Mfg
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