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aelma

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    Medizininfos, Kirchenmusik aktiv ausübend

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  1. https://www.herzstiftung.de/Herzklappen-OP-Operation-Erfahrungen.html LG Hartmut
  2. Nachtrag zu vorstehender Ausführung zu en Erfahrungsberichten operierter Patienten: https://www.herzstiftung.de/Herzklappen-OP-Operation-Erfahrungen.html LG Hartmut
  3. Moin, nach dem Lesen mehrerer Beiträge im Forum mit Erwähnung der KÖF und deren Einteilung in Schweregrade gebe ich zu bedenken, dass die Schweregrade für die KÖF unterschiedlich festgelegt wurden bei verschiedenen Kliniken bzw. Behandlern. Einige Kliniken bewerten eine KÖF <= 1 cm² als hochgradig, andere als mittelgradig. In einigen Veröffentlichungen wird eine AKS erst ab <0,7 cm² als hochgradig eingestuft. Auf meine Email-Nachfrage bei meinem aktuellen, sehr empathischen, Kardiologen wegen fehlender Angaben der KÖF habe ich folgende schriftliche Auskunft erhalten mt dem Inhalt, dass die Angabe dieses Wertes für ihn keine Bedeutung hat: Begründung: Die KÖF ist ein errechneter Wert, bei dem der Öffnungsfläche des LVOT eingeht, der seinerseits aus dem gemessenen Durchmesser des LVOT abgeleitet wird, wobei idealisiert ein Zylinder angenommen wird, wobei anatomisch i.d.R. eine epileptische Form besteht, sodaß dadurch viele Fehler entstehen. Eine andere Methode ist die Planimetrie, wobei hier die kleinste Öffnung ausgemessen werden sollte und auch hier viele Messungenauigkeiten bestehen, sodaß ich bei allen Patienten auf die Bestimmung der KÖF verzichte. Die gemessenen Geschwindigkeiten und Gradienten sind deutlich robuster und reproduzierbar und werden von mir zur Bewertung des Schweregrades verwendet. Diese Aussage habe ich mehreren führenden Herzchirurgen und Kardiologen, mit denen ich in Kontakt bin, zur Kenntnis gebracht. Diese Aussage meines Kardiologen haben die Befragten einheitlich bestätigt. Ich teile dieses deshalb mit, damit Ihr den verantwortungsbewußten Aussagen Eurer Kardiologen vertrauen solltet und Euch nicht voreilig für einen herzchirurgischen oder endovaskulären TAVI-Eingriff beeinflussen lasst. Ich selbst habe nach Kleinhirn- mit anschliessendem Hirnstamminfarkt im KH 2011 im Mai 2014 die Diagnose erhalten: asymptomatische mittel- bis hochgradige Aortenklappenstenose. Zu Beginn hatte ich eine KÖF von 1,0 cm², die letzte Angabe im März 2016 hatte den Wert von 0,9 cm². Danach habe ich aus persönlichen Gründen wegen eines Abrechnungsfehlers den Kardiologen gewechselt zu deemjenigen, dessen Einstellung ich obenstehend dargestellt habe. Bis Heute bin ich vollkommen asymptomatisch, d.h. beschwerdefrei. Die nächste Kontrolluntersuchung ist für den 24. April 2018 terminiert. Werte aus April 2017: Vmax = 3,85m/s, EF > 60. Es kommt immer darauf an, wie Ihr Euch selbst fühlt. Wenn eine therapeutische Maßnahme indiziert ist, dann solltet Ihr das auch umsetzen. Egal, ob herzchirurgische OP oder TAVI-Intervention = beides ist mit möglichen Risiken und Neben- bzw. Nachwirkungen verbunden. Ich verweise auf die zahlreichen Erfahrungsberichte von operierten Patienten in der Deutschen Herzstiftung. Vertraut den Aussagen Eurer Kardiologen. Ich wünsche Euch einen erträglichen Zustand. LG Hartmut
  4. Zahnersatz in Ungarn machen lassen - Kosten sparen

    Hallo Linda, der von Helga geäusserten Ansicht über das Einholen einer Zweitmeinung kann ich mich aus Erfahrung in dem Umgang mit Ärzten nur anschliessen. Eine Therapie im Ausland kann ich nicht empfehlen. Dort erhältst Du zunächst ein "supergünstiges" Angebot, das Dich beeindruckt. Wenn Du erst einmal in dem Behandlungsstuhl in der Praxis des ausländischen Behandlers sitzt, werden bei der Eingangsuntersuchung sehr oft "angebliche" Befunde erhoben, die in dem Umfang des "supergünstigen" Angebotes nicht enthalten sind. Die Gesamtkosten können dann sehr schnell den Gesamtbetrag einer adäquaten Behandlung bei einem Zahnarzt Deines Vertrauens in Deutschland übersteigen. Zu bedenken ist ferner, wie evtl. erforderliche Gewährleistungen erbracht werden. Ein Zahnarzt in Deutschland kann sich weigern, einen im Ausland erworbenen Zahnersatz "nachzubessern". Als Schmerzpatient muss er Dich zwar behandeln, nicht jedoch eine Gewährleistung für den Auslandseinsatz erbringen. Also mindestens eine Zweitmeinung einholen. Zu dem Thema 'Zahnzusatzversicherung' ist anzumerken: Es ist sehr fraglich, ob die Versicherung für Deinen Behandlungsfall Leistungen erbringt, da die Behandlungsbedürftigkeit durch die Diagnose vor der Beantragung des Versicherungsschutzes bestanden hat. Es ist denkbar, dass die Versicherungsgesellschaft in Kenntnis der Diagnose vor Vertragsschluss zwar eine Leistung zusagt, diese dann jedoch lediglich zu einem geminderten Prozentsatz erbracht wird. Ich wünsche Dir, dass Du eine für Dich angenehme Entscheidung findest. LG aelma
  5. Hallo Pablito,

    ich befasse mich seit Mai 2014 mit dem Thema 'biologischer Herzklappenersatz'. Meine diesbezüglichen Fragen an mehrere Ärzte (Professores und einfache 'Doktores' ) ergaben, dass eine evtl. notwendige Re-Op ohne nochmaliges Öffnen des Brustkorbes über eine "Implantation eines Aortenklappenersatzes endovaskulär" = TAVI erfolgen kann.  Diese TAVI-Vorgehensweise ist auch unter 'transfemoral' bekannt.

     

    Ich habe mich vorab sehr intensiv mit den Möglichkeiten befasst, um im 'Fall der Fälle' vorbereitet zu sein.

     

    Glücklicherweise bin ich bisher vollkommen asymptomatisch trotz der Einstufung 'hochgradig'.

     

    Es ist gut, dass Du Dich rechtzeitig über die Möglichkeiten informierst.

     

    Falls eine TAVI in Frage kommt, solltest Du den Kardiologen nach einer 'repostionierbaren' TAVI-Klappe fragen. Diese kann passgenauer eingesetzt erden, um mögliche anschließende Leckagen zu minieren bzw. ganz zu vermeiden. Notfalls kann diese Klappe komplett über den Leistenzugang zurück gezogen werden.

     

    Zudem gibt es die Empfehlung für ein Filtersystem, um mögliche Schlaganfälle zu minimieren bzw. ganz zu vermeiden.

     

    Erfahrungen damit hat besonders Herr Prof. Dr. Rottbauer von dem Universitätsklinikum Ulm. Ich habe leider die Website-addy nicht parat. Gib bitte in Deine Suchmaschinenleiste die Daten 'Universitätsklinik Ulm+Kardiologie' ein. Dann wirst Du den Presseartikel von August 2017 finden.

     

    Ich habe mit Herrn Prof. Dr. Rottbauer eine länger andauernde fernmündliche Unterredung gehabt, in der er meine Fragen detailliert beantwortet hat. Die Befundzusammenstellung hatte ich ihm zuvor per Emailanhang zur Verfügung gestellt.

     

    Viellicht ist dieser Hinweis hilfreich.

     

    Grüsse nach Austria

     

    Hartmut

    1. aelma

      aelma

      Du kannst nach 'Universitätsklinikum Ulm, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" suchen. Der Artikel ist vom 17.08.2017. Dort wird über das Filtersystem berichtet. Mittlwerweile ist die Zulassung in den USA erfolgt.

       

      Gruss

       

      Hartmut

       

    2. aelma

      aelma

      Hallo Reini,

       

      nun habe ich die Websites doch gefunden:

       

      http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/innere-medizin/klinik-fuer-innere-medizin-ii/home/klinische-leistungen/kardiologie/tavi-herzklappenersatz.html

       

      http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/filterschutz-fuers-gehirn-1.html?tx_ttnews[month]=08&tx_ttnews[year]=2017&cHash=4b03c898c77bb8d35d985d3ddf291ab7

       

      Ich empfehle auf jeden Fall eine Zweitmeinung bei einem anderen Kakardiologen einzuholen.

       

      Ob eine OP- oder Interventions-Indikation gegen ist,  darüber liegen mir mittlerweile 20 zum Teil widersprüchliche Aussagen sowohl von Kardiologen als auch Herzchirurgen vor.

       

      Die Diagnose ist bei allen identisch, nur über die Therapieform sind sich die Damen und Herren uneins.

       

      Ich sehe das alles sehr kritisch, zumal ich medizinisch mit Grundwissen als ausgebildeter nicht ausübender Heilpraktiker vorbelastet bin.

       

      Eine Übersicht über die verschiedenen Meinungen kann ich Dir gerne zur Verfügug stellen, wenn Du mir eine Emailadresse zur Verfügung stellst. Es handelt sich hierbei um 2 Seiten als pdf-Datei.

       

      Den Inhalt des Emailaustausches und der Telefongespräche habe ich in einer Excel-Dokumentation zusammengefasst. Diese umfaßt mittlerweile 140 Seiten und liegt auch als pdf-Datei vor.

       

      Leider vergssen viele Ärzte, dass sie den Arztberuf ausüben sollten, um zu helfen. Leider sehen vile nur die Dollarzeichen vor ihren eigenen Augen.

       

      Das Widersprüchlichste: Ein Universitätsprofesor Dr. Dr. xxx in Hamburg (Herzchirurg) hat auf meine Anfrage mit Befundübersendung eine OP-Indikation bejaht.

       

      Parallel dazu habe ich exakt dieselben Befunde an die Deutsche Herzstiftung übersandt. Die Befunde sollten einem ehrenamtlichen Berater der Deutschen Herzstiftung vorgelegt werden. Dieses geschah in einem Abstand von 8 Tagen.

       

      Ich erhielt von dre Deutschen Herzstiftung die Emailmitteilung, dass der Befunder zu dem Fazit kam, eine OP-Indikation sei nicht gegeben.

       

      Der Befunder war der zuvor erwähnte Prof. Dr. Dr. xxx.

       

      Als Klinikdirektor hat er nur das Geld gesehen, bei der Deutschen Herzstiftung mußte er fachlich korrekt (lege artis) sein Votum abgeben.

       

      Einem namhaften Profesor der Urologie in Bremen habe ich gegenüber geäußert: 5 Ärzte = 5 Diagnosen. Seine Antwort: Von allen Ärzten erhält man dieselbe Diagnose, jedoch dann 20 verschiedene Meinungen über die Therapie. Dadurch wird der Patient verunsichert.

       

      Gruss

       

      Hartmut

       

  6. AKE --> gestentet oder stentless?

    Moin, wer kann über positive oder negative Erfahrungen nach einem 'stentless' AKE berichten? Lt. den Qualitätsberichten 2015 der Kliniken präferieren die Herzchirurgen mit wenigen Ausnahmen offensichtlich einen 'gestenteten' AKE. Bei mir wurde im Mai 2014 eine asymptomatische, mittel- bis hochgradige AKS, diagnsotiziert. Zustand weiterhin vollkommen asymptomatisch. Werte vom 07.04.2017: Pmean = 41,4 mmHG, LVESD = 28 mm, LVEDD = 51 mm, EF > 60%, KÖF = 0,9 cm². Seit 2014 sind die Werte relativ stabil. Die nächste Kontrolluntersuchung soll im April 2018 erfolgen. Mein Kardiologe hält nicht viel von der Berechnung der kalkulatorischen Klappenöffnungsfläche nach der Kontinuitätsgleichung. Er hat dieses begründet. Unterschiedliche Ansichten über eine OP-Indikation von dringend operieren über JEIN bis Nein habe ich zur Genüge erhalten einschl. einer widersprüchlichen Aussage eines renommierten Herzchirurgen an einer Uni-Klinik (Prof. Dr Dr.). Ich befasse mich damit prophylaktisch, um für den 'Fall der Fälle' gerüstet zu sein. Für entsprechende Antworten danke ich im Voraus.
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