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windsurfgleiten

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  1. Brustkorb Belastung beim Liegen

    Hallo Walter, ja, bei der 2ten OP, also am 07.02.2018, hatte ich auch eine Sternotomie. Ich habe auch noch Kontakt zu Reha-Kollegen mit Sterno - bei manchen ist nun gar nichts mehr zu spüren, andere merken es noch. Ich merke es noch, aber denke das heißt nicht dass es nicht vollständig zusammen gewachsen ist, sondern der ganze Bereich ist eben nun operiert. Viele merken ja auch Wetterumschwung etc. noch nach Jahren. Insofern denke ich: Das ist "leider" soweit alles normal. Herzliche Grüße, Malte
  2. Procoralan - Off Label Use?

    Hi zusammen, Ich habe während der Reha Procoralan bekommen, weil mein Blutdruck niedrig aber Puls hoch war. Mit einem Beta-Blocker war da nichts zu machen. Mein Arzt sagt, das sei aber Off-Label-Use. Dafür ist es gar nicht zugelassen. Wir müssten nun eigentlich die Krankenkasse bitten, Off-Label-Use zu genehmigen. Ich glaube hier nehmen auch andere Procoralan - kennt ihr das Thema? Herzliche Grüße, Malte
  3. Brustkorb Belastung beim Liegen

    Moin moin Yellowstone. Meine OP ist ca 10 Wochen her und ich weiss genau was du meinst. Weil ich das beim Aufstehen nie gezeigt bekam, bin ich immer ganz normal aufgestanden. Nach 6 Wochen fing ich an wieder schwerer zu heben und auf der Seite zu schlafen. Nach 8 Wochen belastete ich wieder wie im normalen Alltag. Nur extreme Belastungen vermied ich. Ab und an zwickt es. Wenn die Kids drüber krabbeln oder ich schwer hebe, merke ich später doch wieder den Brustkorb, aber das sind hoffentlich eher Verspannungen.... Man würde gerne röntgen lassen, um zu wissen wie aussieht. Aber vielleicht ist man auch zu empfindlich. Ich denke es hält ja an sich und ist bestimmt zusammen gewachsen. Herzliche Grüße, Malte
  4. Herzstolpern/-aussetzer nach dem Essen wegen Betablocker?

    Der Betablocker sollte den Puls eher glätten. Aber ich stimme Brigitte zu: Nach dem Essen hat man eine hohe Belastung im Kreislauf. Die muss der Körper zusätzlich wuppen. Diese spezifische Last kann Verschiedenes auslösen. Ich bekomme auch gerne Extrasystolen nach dem Essen. Vor allem wenn ich ohnehin im Stress bin. Herzliche Grüße, Malte
  5. Herzklappe faucht

    Also. Die Regurgitation der Mitralklappe ist der Rückfluss von Blut während der Systole, also während das Blut durch die Aortenklappe in den Körper gepumpt wird. Verursacht wird das also durch eine verkalkte und prolabierende Klappe. Den Prolaps sieht man am posterioren, ergo hingeren, Segel der Mitralklappe. Da zischt es also durch und das kann man hören (Systolikum). Offenbar ist die linke Herzkammer noch nicht vergrößert, aber der Vorhof schon. Dort zischt das Blut beim Rückfluss halt auch hinein. Wenn alles andere passt und der Vorhof nicht zu stark vergrößert ist, dann gibt es noch keine OP Indikation. Sondern regelmäßig Kontrolle bein Kardio und abwarten. Herzliche Grüße, Malte
  6. Mein Herzcheck 07.03.18

    Hi Michael, schöner Text, wahre Emotionen. Viele können das hier sehr gut nachempfinden, gerade das auf und ab. Weiterhin alles Gute! Herzliche Grüße, Malte
  7. Re-OP nach David Op

    Hi zusammen, also auf jeden Fall sehr interessant - ich kannte den Artikel nicht. Danke für das Teilen! Das hätte einen eigenen Thread verdient - sowas find ich spannend. Klar, es ist im Versuchsstadium. Es ist immer schöner auf etwas Bewährtes zu setzen. Andererseits hat es ähnliches Charme wie Ross: Kein Marcumar. Tja, schwierig. Was die Frage bzgl. der Kunstklappe angeht: Das hätte ich auch dem Chirurgen überlassen. Lieber guten Chirurgen suchen, der sucht dann die richtige Klappe. Herzliche Grüße, Malte
  8. Re-OP nach David Op

    Hi Christian, ich denke eine Ross-OP ist noch möglich. Schließlich wird die Aortenklappe dafür ohnehin entfernt und mit deiner Pulmonalklappe ersetzt. Aber das wäre z.B. eine Frage für die Ärzte. Ansonsten wäre die mechanische Klappe natürlich die typische Wahl in deinem Alter, gerade bei einer Zweit-OP. Letztendlich kennst du ja auch alle Fragen schon, wenn du eine OP hattest. Die schwierige Frage ist bei dir, wenn Ross geht, ob Ross oder Kunstklappe. Aber das muss wirklich jeder selbst entscheiden. Ross hat ein gewisses Risiko, da natürlich zwei Baustellen dann existieren und beide können eine Re-OP erfordern, aber es hat auch unheimlichen Charme, da man halt nur menschliche Klappen nutzt mit langer Lebensdauer. Auch die eigene Pulmonalklappe kann auf Aortenposition ziemlich lange halten. Aber ist halt alles Statistik. Die mechanische Klappe hat halt die Marcumar-Thematik. Ist dann eben so. Also - ich würde erstmal die Entscheidung treffen bzgl. Ross vs. Kunstklappe, denn davon hängt definitiv der OP-Ort ab. Prof Sievers in Lübeck hört wohl im April auf. Dann muss man sehen wo man das machen lassen würde. Eine mechanische Klappe einsetzen können natürlich deutlich mehr Zentren mit guten Ergebnissen. Herzliche Grüße, Malte
  9. Ross-op jetzt Trikuspitalklappeninsuffizienz

    Hi Silvi, Leichte Insuffizienzen werden im rechten Herzen oft nicht schlimmer und sind nicht behandlungsbedürftig. Da die Druckverhältnisse dort geringer sind, kann das alles recht lange halten und funktionieren. Grad 1 haben viele. Grad 2 weiß ich jetzt nicht wie oft das ist, ich vermute das kann aber ebenso dauerhaft stabil bleiben. Woher sowas plötzlich kommt, lässt sich schwer sagen. Dazu müsste man wissen was die Undichtigkeit verursacht - also prolabiert da was oder ist da was verkalkt etc. Ich erinnere mich bei meiner Mitralklappeninsuffizienz an eine Untersuchung, da hatte mein Kardiologe ein neues Gerät bekommen und die Auflösung war besser. Ich glaube da hat er alle seine Patienten, die er dann damit im Vergleich untersuchte, einen Grad nach oben gestuft Herzliche Grüße, Malte
  10. Dressler Syndrom

    Hi N-Herz, Ja, nach der 2ten OP kam kein Dressler. Mir geht es soweit ganz gut. Puls ist noch etwas hoch, Blutdruck eher niedrig, bisschen Leistung fehlt natürlich auch noch... Aber es geht schon wieder. Herzliche Grüße, Malte
  11. Herzklappenrekonstruktion

    Hi Stefan, Schmerzen waren stärker bei minimalinvasiv. Der Zugangsweg reizt viel mehr Nerven. Allerdings schmerzt es länger bei Sternotomie. Husten ist noch schwerer. Der Brustkorb ist länger instabil. In der Reha traf ich jemanden vom Fach mit einer MI. Er hat die MKR direkt mit Sternotomie machen lassen. Sein Argument war vor allem das geringere Risiko bei Komplikationen. Ich kann da keine klare Empfehlung geben. Es gibt bei YouTube, hab ich hier irgendwann mal verlinkt, eine Diskussionsrunde mit Prof Lange aus München, zwei US Chirurgen und einem aus UK. Im Ausland sieht man minimalinvasiv kritischer. Aufgrund der erschwerten Bedingungen benötige man zu viel Erfahrung. Klar würde ich heute die Sternotomie gleich machen lassen, wenn sie eh kommt. Aber wie ich schrieb: wenn nur das hintere Segel betroffen ist, könnte man minimalinvasiv überlegen. Es gibt Argumente dafür. Trotzdem würde ich wohl generell zur Sternotomie raten. Aber ich bin eben durch meine Erfahrung beeinflusst. Herzliche Grüße, Malte
  12. Herzklappenrekonstruktion

    Minimalinvasiv würde ich nur von hiermit erfahrenen Chirurgen und Zentren machen lassen und ich persönlich auch nur dann, wenn nur das hintere (posteriore) Klappensegel betroffen ist. LG, Malte
  13. Veränderungen Herzklappe

    War das Echo beim gleichen Arzt? Echos erfordern Erfahrung. Auch die Geräte sind unterschiedlich genau und teuer. Herzzentren haben oft teurere und präzisere Geräte und erfahrene Schaller... Also vielleicht hat man es damals einfach nur nicht gesehen. Sowas kommt vor... LG, Malte
  14. Herzklappe faucht

    Also. Um das etwas zu strukturieren: Echos sind beides. TTE und TEE. Das Schluckecho (TEE) zeigt von Innen durch die andere Position andere Dinge. Meistens kann man aber von Außen schon ziemlich gut sehen (TTE). Die Mitralklappe lässt sich sehr wohl darstellen. Bei stark exzentrischen Jets ist ein TEE aber oft im Vorteil. Die Undichtigkeit einer Klappe kann man schlecht für die Segel getrennt angeben. Das ist ja im Prinzip ein Ventil und da fliesst Blut während der Systole zurück obwohl es zu sein sollte. Man kann versuchen im Echo zu sagen: Das liegt am hinteren Segel was stark prolabiert, aber die Undichtigkeit ist ein Gesamtergebnis. Nun bin ich kein Kardiologe, aber so kenne ich das und kann es mir auch faktisch nicht anders herleiten. Insofern erscheint es mir sinnvoll, dass ein anderer Arzt nochmal ein TEE macht und das Ganze quantifiziert... LG, Malte
  15. Dressler Syndrom

    Hi EvH. Ich will jetzt keinen krassen Themensprung im Dressler-Thread machen. Aber ich hatte mich vorher recht intensiv auch mit minimalinvasiv vs Sternumschnitt beschäftigt. Das größere Risiko sind eigentlich Komplikationen, die einen Zugangswechsel erfordern. Die Rekonstruktionsqualität ist bei einfachen Vitien, zB nur posteriores Segel ist betroffen, schon gut. Gerade bei hiermit erfahrenen Chirurgen. Hier geht die Diskussion nun los bzgl Sicht. Also man kommt von rechts gut ran, aber sieht man mittels Endoskop genau so gut? Ich persönlich würde bei komplexen Vitien oder erhöhtem Risiko inzwischen auch eher zum Sternumschnitt raten. Kosmetisch nicht so elegant, was die Schmerzen angeht, die ersten zwei Wochen aber sogar im Vorteil. Eigentlich nutzt man medizinischen Edelstahl und kein Titan für die Drähte, aber klar, Wundheilung ist etwas schwieriger. Naja. Keine Ahnung wie es nun gelaufen wäre, wäre es gleich der Schnitt gewesen. Wenn es klappt ist der minimalinvasive Zugang natürlich schick. Aber keiner will zwei OPs. Schon gar nicht innerhalb von 3 Monaten. Zu Reha kann ich nur sagen: die beste Zeit der ganzen Odyssee. Nette Leute kennen gelernt, entspannt, sportlich aktiv, medizinisch überwacht... warum nicht?! Zurück zum Dressler: Nach der ersten OP hatte ich das Vergnügen. Nach der 2ten lief die ganze Rekonvaleszenz ganz anders ab. Man muss es alles nicht verstehen... LG, Malte
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