Jump to content

Thorsten

Members
  • Gesamte Inhalte

    139
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

0 Neutral

1 Benutzer folgt diesem Benutzer

Über Thorsten

  • Rang
    HK-Super-Member
  • Geburtstag 10.06.1962

Profile Information

  • Gender
    Male

Letzte Besucher des Profils

920 Profilaufrufe
  1. Hi /MI Grad 3 /TI Grad 2 /AI Grad 1 USW !!!

    Hallo Sascha, Du schaffst das, mache eins nach dem anderen. Ich bin fest davon überzeugt, wenn Deine Herzklappen wieder ok sind, lösen sich einige andere Probleme von alleine. Ich hatte auch mehrere Momente, wo ich dachte, ich packe es nicht, z.B. als der Verdacht der Endokarditis im Raum stand und ich fürchtete, dass meine schöne Schweineklappe, die so gut arbeitet, wieder raus muss, weil sie bakterienverseucht ist. Zum Glück war es nicht so, aber einige Tage Ungewißheit waren es auch. Es gab noch einige andere Situationen,etwa direkt nach dem Schlagfall, als ich dachte, die Schwindel-Attacken und die Übelkeit bleiben so. Aber der Mensch hat offenbar, wenns wirklich drauf ankommt, noch Reserven, von denen er schöpfen kann, von denen er vielleicht nichts ahnt. Und erstaunliche Selbstheilungskräfte. Gruß Thorsten
  2. Mitralklappen Op

    Hallo Steffi, das hört sich wirklich gut an, zuhause fühlt man sich noch am wohlsten. Weiterhin alles Gute !! LG Thorsten
  3. Hi /MI Grad 3 /TI Grad 2 /AI Grad 1 USW !!!

    Hallo Sascha, ich glaube, Brigittchen bringt es auf den Punkt , und alle hier können sehr gut verstehen, dass man Angst hat vor einer Herz-OP. Haben wir ausnahmslos alle gehabt, da bin ich mir sicher. Man fühlt sich einfach ausgeliefert, vorher schon, und auf dem OP Tisch erst recht, und man muss viel Vertrauen mitbringen, dass alles gut geht. Erst recht, nach dem man von Komplikationen liest, die eintreten können. Du weisst ja, was mir passiert ist. Trotzdem muss ich rückblickend sagen trotz aller Schwierigkeiten, wochenlangen Klinikaufenthalt und viele Infusionen (mit eigenen Tücken und Unverträglichkeiten): Ich bin superfroh, dass die Insuffizienz nun mit der neuen Bioklappe weg ist. Das war vorher einfach kein Leben mehr, Kurzatmigkeit, HRS, Ödeme usw. Eine Herz-Op ist natürlich immer ein Risiko, aber man hat einfach keine Wahl, Abwarten ist keine gute Lösung, das Herz wird dadurch nicht besser. Ich selber habe die dringend nötige Mitralklappen-OP immer wieder aufgeschoben, solange, bis ich als Notfall mit starken HRS in die Klinik eingeliefert wurde. Liegend, per Notarztwagen. Dann haben die Klinik-Ärzte dort gleich Nägel mit Köpfen gemacht, einen OP- Termin in der Herzchirurgie Bremen abgemacht und alles ging seinen Gang. Pflicht-Voruntersuchungen wie Links - und Rechtsherz-Katheder konnte ich schon vorab erledigen. Gruß Thorsten
  4. Hi /MI Grad 3 /TI Grad 2 /AI Grad 1 USW !!!

    Hallo Brigittchen, Schwindel - Attacken habe ich zum Glück nicht mehr. Das Augenflimmern und die Doppelbilder sind auch weg, zum Glück. Offenbar heilt sich einges an Beschwerden von selber wieder. Also derzeit alles ok. Die Klappe arbeitet auch prima. Allerdings habe ich einen Kardiologentermin am 5.12, bei dem sich entscheidet, ob ich Macumar weiter nehmen muss oder nicht. Der Verdacht auf Vorhofflimmern ist ja noch nicht ausgeräumt, ein aktuelles Langzeit-EKG muss noch veranlasst werden. Vom Schlaganfall ist nichts zurückgeblieben, ausser mein Fahrverbot, das für 1 Jahr ausgesprochen wurde ;-). Wie schauts herzmäßig bei Dir aus derzeit? Gruß Thorsten
  5. Hi /MI Grad 3 /TI Grad 2 /AI Grad 1 USW !!!

    Das verstehe ich auch nicht, also als ich wegen starken HRS ins Krankenhaus kam, habe die Ärzte gleich einen OP-Termin in der Herzchirurgie (andere Klinik) vereinbart. Denn letzlich hängen auch andere Symptome mit den undichten Klappen zusammen, das geht soweit, dass Organe nicht mehr richtig versorgt werden. Und wie Brigittchen schon schreibt, die doktorn da an Symptomen rum, aber das Herzproblem wird nicht entschlossen angegangen. LG Thorsten
  6. Hi /MI Grad 3 /TI Grad 2 /AI Grad 1 USW !!!

    Hallo Sascha, ich hab mir gerade Deinen Eingangspost nochmal durchgelesen, Du hast ja gleich mehrere undichte Klappen, hast Du denn vor, gleich alle Klappen in einer OP machen zu lassen, oder erstmal nur die Mitralklappe, da sie bereits Insuffizienz Grad 3 hat ? Aber erstmal bleibt natürlich der anstehende Kardiologentermin abzuwarten. Gruß Thorsten
  7. Mitralklappen Op

    Hallo Steffi, ich verstehe sehr gut, dass Du mit Deinem Schicksal haderst, ich hatte ja auch nach der OP einige heftigste Probleme wie mehrere Schlaganfälle, dann noch der Verdacht auf Endokarditis, endlos viele Infusionen, dazu Schwindel-Attacken, Doppelbilder, Übelkeit. Die OP hättest Du nicht vermeiden können, und wenn Du es hättest später machen, wäre der Herzmuskel vielleicht unwideruflich geschädigt worden, die Pumpleistung wäre gesunken. Du hast alles richtig gemacht, Du hattest nur - wie ich ja auch - das Pech, dass es zu Komplikationen kam. Du wirst es erleben, wenn Du wieder zuhause bist und merkst, wie kräftig Dein Herz wieder ist durch die neue Klappe, Du kannst wieder alles machen, ohne zu schnaufen. Hast viel mehr Kondition usw. Und das allerbeste, Du hast alles HINTER Dir , ohne dass irgendwann eine Re-OP nötig wird. Viele Grüße Thorsten
  8. Mitralklappen Op

    Hallo Steffi, ich hatte zuerst auch überlegt, ob ich durch die Schilderung meiner Komplikationen vielleicht Leute von einer notwendigen OP abhalten würde. Aber bei einem Forum wie diesem hier sollte Offenheit oberstes Gebot sein. Ich glaube, jeder Herzklappenpatient weiß, dass nicht immer alles ganz glatt geht bei Operationen. Es ist nun mal eine schwere Op am Herzen, da kann theoretisch viel passieren, über Infektionen bis hin zu Schlaganfällen (wie bei mir) oder gar schlimmers. Alleine durch die HL Maschine. In den allermeisten Fällen geht es aber ja zum Glück gut aus. Und man gewinnt wirklich viel, wenn alles klappt. Wenn ich daran denke, dass ich vor der OP kaum in meine Wohnung (Dachgeschoß, ohne Fahrstuhl) gekommen bin wegen der vielen Treppenstufen und immer so dolle am schnaufen war. Das ist alles Vergangenheit, jetzt laufe ich die Treppen sogar mit schweren Einkaufstaschen zügig hoch. Ich habe sehr viel gewonnen. Und die Folgen der Komplikationen waren nicht dauerhaft, alles hat sich gut erholt. Auch durch die stationäre Reha, die mir viel gebracht hat, ich wurde wieder "alltagstauglich", körperlich wie psychisch. Viele Grüße Thorsten
  9. Mitralklappen Op

    Hallo Steffi, gut, dass Du alles überstanden hast. Und denke dran, jede Klappentyp hat seine Vor- und Nachteile. So hast Du wenigstens keine Re-Op mehr zu erwarten. Mir sagte man damals, als es um minimalinvasive OP oder nicht ging, die ginge nicht, es gäbe dann Probleme mit der HL-Maschine. So habe ich auch den großen Schnitt bekommen. Und eine neue Klappe, da man die alte nicht mehr rekonstruieren konnte. Viele Grüße Thorsten
  10. MI rekostruktion?

    Hallo Petra, ich kann nur raten, die REHA unbedingt stationär zu machen. Denn so hast Du rund um die Uhr Überwachung, auch nachts, falls was sein sollte. Hätte ich die REHA nach der OP ambulant gemacht, gäbe es mich vielleicht nicht mehr, denn es traten schwere Komplikationen auf. So wurde es frühzeitig entdeckt und ich bekam schnell Hilfe und wurde mit dem Hubschrauber ausgeflogen. Auch das täglich Fahren entfällt ja bei stationärem Aufenthalt. Und ich habe in der Reha einige Patienten gesprochen, die ebenfalls von ambulanten REHAs abgeraten haben. LG Thorsten
  11. MI rekostruktion?

    Hallo Petra, ich hab insgesamt 4 oder 5 TEEs (Schluckecho) hinter mir, und bis auf eine, die ich ohne Sedierung habe machen lassen, lief alles gut. Bei der einen ohne Sedierung musste ich so schlimm würgen, dass der Arzt nix sehen konnte ausser verwackelte Bilder ;-), alles unbrauchbar. Ansonsten liefert TEE einen genauen, hochauflösenden Blick auf die Herzklappen und die Vorhöfe, wie es mit einem "normalen" Echo nicht möglich wäre. Man darf 6 Std. vorher nix essen und trinken. Gruß Thorsten
  12. MI rekostruktion?

    Also ich hatte seinerzeit bei meiner Mitralinsuffizienz auch geschwollene Beine bzw. Knöchel, die sich nach der Klappen-OP komplett zurückgebildet haben. Auch der Konditionsverlust bzw. die Kurzatmigkeit sind typische Symptome einer Klappeninsuffizienz. Es geht aber nicht nur um die Symptome, es wird auch symptomfreien (!) Patienten zu einer Op geraten, etwa wenn das Herz anfängt, dauerhaften Schaden zu nehmen. Der Herzmuskel verdickt sich und verwandelt sich, der linke Vorhof wird immer größer durch die Insuffizienz, die Pumpleistung des Herzens sinkt. Irgenwann kommt der Zeitpunkt, wenn man zu lange zuwartet, an dem sich das Herz trotz Klappen-OP nicht mehr richtig erholt, dann hätte man den optimalen OP-Zeitpunkt verpasst. Die Beurteilung des richtigen OP-Zeitpunktes ist Sache eines Kardiologen, ideal wäre auch eine Zweitmeinung. Ein kleiner Hinweis am Rande: Man kann sich vorab leider nicht sicher darauf verlassen, dass eine Rekonstruktion möglich ist, auch nicht darauf, dass es minimalinvasiv geht. Mir sagte man vor der OP, beides ist möglich, später stellte sich beides als unmöglich heraus. Ich habe später einen Klappenersatz (Bio) mit großem Brustbein-Schnitt bekommen. Bin aber (trotz späterer Komplikationen) froh, es habe machen zu lassen, denn die Mitralinsuffizienz war sehr belastend. LG Thorsten
  13. Mitralklappen Op

    Hallo StefanieJ, Du brauchst Geduld, das ist das allerwichtigste. Deine Entscheidung zur OP war die einzig richtige. Die Rückenschmerzen können sehr quälend sein, lass Dir von der Schwester ggf. was geben gegen die Schmerzen. Das mit dem Aufstehen und Laufen überlege Dir nochmal, denn man verliert schnell an Muskelmasse, wenn man zuviel im Bett liegt. Ich hab mich in der Klinik dazu gezwungen (ich war auch recht träge zuerst), auf dem Gang entlang zu gehen, immer schön hin und her, bei Bedarf kann man sich ja am seitlichen Geländer festhalten und pausieren, falls man etwas wackelig auf den Beinen ist. Jeden Tag konnte ich ein wenig weiter laufen. Ich habe leider auch tagelang nicht geschlafen, vor allem auf der Stroke Unit. Ständig war Alarm bei jemanden, wenn sich ein Kabel zufällig gelöst hatte. Für mich waren die Rückenschmerzen und die Schlafprobleme (bzw. das auf dem Rücken liegen) wirklich ein Problem. LG Thorsten
  14. MI rekostruktion?

    Hallo Petra, immerhin hast Du eine "mäßige" (da wäre mal interessant zu erfahren, welche Stufe genau) Mitralinsuffizienz, auch der linke Vorhof ist leicht vergrößert, was ja eine Folge der Undichtigkeit ist (Stichwort "Pendelblut"). Dein Kardiologe rät zur Klappen-OP. Wie stehst Du selber denn dazu? Das häufigere Wasserlassen ist eine mögliche Folge, wenn Ödeme in größerem Umfang auftreten. Denn beim Schlafen/Liegen kann ein Teil der Wassereinlagerungen wegen der veränderten Schwerkraftwirkung im Liegen wieder aus dem Gewebe zurück in die Blutgefäße fließen und schließlich über die Nieren und die Blase ausgeschieden werden. Auch mit Einnahme von Wassertabletten (Diuretika)zur Blutdrucksenkung muss man öfter auf Toilette. Ich kann Deine Verunsicherung gut verstehen. Wenn die Mitral-Undichtigkeit eine bestimmte Stufe erreicht hat wird eine OP nötig, denn sonst wird der Vorhof immer größer, die Pumpleistung nimmt ab und das schlimmste, es können Schäden am Herzmuskel entstehen, die irreparabel sind. Soweit darf es nicht kommen, deshalb wird angeraten, sich rechtzeitig (!) operieren zu lassen. Viele Grüße Thorsten
  15. Mitralklappen Op

    Hallo Steffi, das ist schade, dass die OP minimalinvasiv nicht wie geplant möglich war, bei mir war es ja ähnlich, nur dass es vorher feststand. Wichtig ist, das Du von der Intensiv-Station runter bist. Gegen die Nervenschmerzen kann man medikamentös was machen (z.B. antiepileptische Medikamente), wenn es zu quälend wird. Denn ich weiss aus eigener Erfahrung, wie unangenehm Nervenschmerzen sein können. Ich habe jahrelang erst "Gabapentin" und später "Pregabalin" verschrieben bekommen. Alles Gute Thorsten
×