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  1. Letzte Stunde
  2. atypische bikuspide Aortenklappe

    Ich habe bis zum 41. Lebensjahr problemlos mit meiner bikuspiden Aortenklappe gelebt. Eher durch Zufall wurde dann das Aneurysma entdeckt - Ursache die fehlerhafte Klappe, die , wie in der OP festgestellt wurde, wohl völlig verschlissen war. Ich möchte garnicht wissen, wie lange meine Klappe schon im Eimer war....deine tut anscheinend ihren Dienst noch gut. Gehe regelmäßig zur Kontrolle, dann wird alles gut. Viele Grüße Michael
  3. Zahnziehen

    Hach, die Ängste, die mit diesen OP`s entstehen... Mein erster Halsinfekt hat mich auch gleich zum Arzt getrieben - der hat mir etwas Wichtiges gesagt: " Ihr Immunsystem ist doch nicht aufeinmal durch die Herz-OP ausgeschaltet. Der Körper kann sich schon sehr gut wehren, bleiben Sie ruhig. Manchmal besteht die Aufgabe eines Arztes auch darin, den Patienten zu beruhigen. Das tue ich hiermit. " Du hast getan, was du tun konntest. Warte ab - die Ärzte melden sich bestimmt rasch und du hast Klarheit. In diesem Jahr geht aber auch sehr stark die Grippe/Magen-Darm um. Meine Schwiegermutter lag fast 2 Wochen nur im Bett, hatte auch Fieber. Blutuntersuchung zeigte: Virus ! Versuche, ruhig zu bleiben !! Gute Besserung und beste Grüße Michael
  4. "Doppelbilder, Schwindel, Sprachstörungen"

    Vielen Dank für diesen Eintrag ! Ich habe ebenfalls in Erfahrung gebracht, daß Herr Prof. Dr. Ennker einen überaus hervorragenden Ruf auf dem "Markt" der Herzchirurgen genießt. Mein Kardiologe erzählte mir mal, daß bei dem Einsatz der HLM ein ungefährer Blutdruck von 80 zu irgendwas zu messen wäre. Das würde wohl reichen - ist allerdings viel geringer, als er normal ist. Ok, ich denke, daß dazu dann noch die Auswirkungen der Medikamente kommt - und schon haben wir doch eine recht gute Erklärung der doch vielseitigen Problematiken. Gut zu wissen, denn dann kann man , zumindest ich, noch etwas gelassener mit Schwindel und Sehstörungen umgehen. Anfangs dachte ich, daß etwas passiert ist, ein Gefäß geplatzt, der Blutdruck völlig durcheinander ist usw... Also: Weiter hoffen, daß die Probleme weiter zurückgehen und im Idealfall irgendwann ganz verschwinden ! Grüße Michael
  5. INR fällt

    Hallo Stefan ich habe bei der Zahnop den Wert auf 2.4 INR stellen müssen und seid dem fällt er heute auf 1.9 INR war heute beim Arzt weil ich jetzt Fieber habe und habe Antibiotika bekommen Wei sich Bakterien eingeschwemt haben könnten jetzt habe ich Angst wegen Endokarditis aber der Arzt hat heute Blut abgenommen. ps der Arzt sagt ich soll mich nicht verrückt machen so schnell würde da nix passieren ich habe jetzt heute und gestern jeweils 1.5 Marcumar genommen und werde morgen messen
  6. Today
  7. Zahnziehen

    Danke Thomas im beipakzette steht nur das ich dem Arzt sagen soll das ich Marcumar nehme und der sagt nehmen das Antibiotika heißt Cefurox Basics 500 mg jetzt bleibt die Angst wegen Endokarditis und der schlechte INR 1.9 heute LG Harald
  8. Hallo

    Hallo Danny, das muss ein Problem mit deinem Browser/Rechner sein. Welchen Internet-Browser verwendest du denn und welches Betriebssystem ? Du kannst mir auch eine persönliche Nachricht mit den Infos schicken. Grüße Dietmar
  9. Zahnziehen

    Hallo Harald, Du hast alles richtig gemacht. Der HA hat Blut abgenommen - das Ergebnis wird es ja zeigen ob Dui Dir Bakterien eingefangen hast. Jetzt nimmst >Du Antibiotika - allein das kann den INR schon durcheinander bringen. Mest ist im Beipackzettel beschrieben ob es verstärkend oder abschwächend wirkt auf die Gerinnungshemmung. Wenn die Wunde selbst gut aussieht ist es ja zumindest ein beruhigender Punkt. Hast Du denn Erkältungsanzeichen oder fühlst Du Dich nur schlapp und energielos? Evtl. hast Du Dir durch Zufall ja einen Infekt oder sogar, wolln nicht hoffen, die echte Grippe eingefangen. Fieber bringt den INR auch durcheinander. Ich würde mal warten auf das Ergebnis des HA ob evtl. eine bakterielle Infektion vorliegt - dann kann er ja gezielt mit dem passenden Antibiotika gegensteuern. Kann nachfühlen wie Du Dich zur Zeit fühlst - aber achte weiter auf den INR und nimm das Antibiotikum. Sollte es aber schlimmer werden, dann ab ins Krankenhaus. Ich wünsche Dir alles Gute und halt den Kopf oben - es wird schon wieder - Du hast alles richtig gemacht und jetzt kommt es darauf an was das Labor sagt und ob das Antibiotikum greift. Gönn Dir Ruhe und keine körperlichen Kraftakte. Mit den besten Wünschen Thomas W.
  10. Hallo, oh ja das ist eine schwierige Frage. Ich selbst habe ja nach meiner OP mit dem Laufen angefangen und mich zum Marathon "hochgearbeitet". Unbestritten ist Ausdauersport sicher gut für die Gesundheit und auch für ein repariertes Herz. Ob Wettkämpfe es auch sind? Das glaube ich eher nicht. Aber sind sie dann schädlich für uns? Da habe ich meine ganz persönliche Meinung dazu: Mein Herz muss durch die verbleibende leichte Stenose etwas mehr Leisten als mit einer komplett gesunden Klappe. Daher ist die Belastung für mein Herz auch etwas größer als bei einem ansonsten gleich gut Trainiertem mit völlig gesunder Klappe. Deshalb habe ich beschlossen, meine Pulsobergrenze etwas niedriger anzusetzen als sie eigentlich ist. Ich habe also im (Pulsgesteuerten) Training ein paar Schläge "Sicherheit" eingebaut. Aber(!): Im Wettkampf ist es (zumindest für mich) schwierig, mich bewusst einzubremsen, um irgendwelche Pulsobergrenzen einzuhalten. Da ist dann ja auch ein gewisser sportlicher Ehrgeiz im Spiel. Und ich denke genau der kann in unserem Fall vielleicht wirklich gefährlich sein. Wie man damit umgehen will muss sicher jeder selbst entscheiden. Ärzte werden zu dem Thema in aller Regel eher vorsichtig zurückhaltende Ratschläge geben. Ich habe mit meinem Kardiologen auch darüber geredet. Er ist dem Thema gegenüber recht aufgeschlossen. Beim HM hatte er nie Bedenken. Beim Marathon hat er sich etwas gewunden, mir aber dann dennoch die "Erlaubnis" dafür gegeben. Ich für meinen Teil fühle mich bei Wettkämpfen auf längeren Strecken ganz gut aufgehoben. Da ist der Puls naturgemäß niedriger, klar muss ja im aeroben Bereich bleiben. Kürzere Strecken wie z.B. 10km mag ich nicht mehr so gerne. Das ist schon eine arge Bolzerei im anaeroben Bereich. Ich habe auch für dieses Jahr wieder Halbmarathon/Marathon auf dem Plan. Mir macht es einfach Spass, zu sehen welche Leistung ich erzielen kann. Und solange das so ist werde ich auch Wettkämpfe bestreiten. Aber immer nur sehr gut vorbereitet, und mit einem realistischen Ziel. Und zudem auch mit dem Wissen aus den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Kardiologen, dass mit meiner Klappe, dem Herzen und den wichtigen Gefäßen alles o.k. ist. LG, Ralf P.S.: hier hatte ich auch schon mal ein ähnliches Thema aufgemacht: http://www.die-herzklappe.de/forums/index.php?/topic/6755-wettkämpfe-bestreiten-oder-lieber-meiden/&tab=comments#comment-69361
  11. Forumstreffen unter Läufern

    Hallo, mit etwas Verspätung hier noch ein Bildchen von einem etwas anderen Forumstreffen in Nürnberg. H.P. und ich beim Silvesterlauf 2017 in Nürnberg. Er hat ordentlich rangeklotzt und die 10km unter 55min geschafft. Und das etwa ein dreiviertel Jahr nach seiner OP, tolle Leistung!!! Offenbar war's da um einiges wärmer als heute... LG, Ralf
  12. Zahnziehen

    Hallo wie schon berichtet habe ich am MO dieser Wochen eine zahnop gehabt und habe seid 1.5 Tagen Fieber bis 38.9 Grad bin heute morgen zum Hausarzt und der nahm Blut ab und meinte ich soll auf jeden Fall zur Zahnklinik fahren und die Wunde nachschauen lassen was ich auch gemacht habe . In der Zahnklinik würde mir gesagt das die Wunde gut aussehen würde und sich Bakterien eingeschwemt haben könnten ich habe ein Antibiotika bekommen was ich jetzt nehmen muss . Jetzt habe ich richtig Angst wegen Endokarditis weil auch das Fieber nicht runter geht. Hinzu kommt das mein INR heute auf 1.9 war der auch nicht steigen mag so langsam bekomme ich Angst LG Harald
  13. INR fällt

    Hallo Harald, ich weiß nicht, ob Du eine Kunstklappe hast. Aber selbst bei einem Ersatz der Aortenklappe ist ein INR Wert von 2,0 zu niedrig. Ich rate dir, die Heparin Spritzen zu besorgen und zumindest solange zu spritzen, bis der INR Wert wieder bei 2,5 liegt. Nach eine Heparin Spritze sollte man mindestens 12 Stunden warten, bevor man sich den INR Wert selber misst, sonst ist der Wert nicht vertrauenswürdig. Sofern Blut aus der Vene entnommen wird, wird der Messwert durch eine zeitnahe Heparingabe nicht verfälscht. Noch eine Frage, welche Art Zahnop wurde gemacht und hast Du die Marcumareinnahme unterbrechen müssen? Grüße Stefan
  14. "Doppelbilder, Schwindel, Sprachstörungen"

    Moin, heute Nachmittag hatte ich fernmündlichen Kontakt mit dem äußerst renommierten Herzchirurgen, Prof. Dr. Ennker, der derzeit kommissarischer Leiter der Universitätsklinik für Herzchirurgie im Klinikum Odenburg, Campus Universität Oldenburg, ist. https://www.klinikum-oldenburg.de/de/patienten/universitaetsklinik_fuer_herzchirurgie/ Ihn hatte ich nach der möglichen Ursache für die von Forumsmitgliedern geschilderten Befindlichkeitsstörungen nach herzchirurgischen Eingriffen gefragt. Seine direkte Antwort: Auswirkungen des Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine. Dort entstehen Mikroembolien, die ursächlich für die diversen Symptome sind. Bei Einsatz einer MECC entstehen gleichfalls Mikroembolien. Auch bei kathetergeführten TAVI sind Mikroembolien nicht auszuschließen. Herr Prof. Dr. Ennker verfügt nunmehr über 39 Jahre Erfahrung als Herzchirurg und steht mir seit Juni 2014 beratend zur Seite. Vielleicht ist diese Information für die betroffenen Forumsmitglieder hilfreich. In diesem Sinn wünsche ich allen einen erträglichen Gesundheitszustand. LG Hartmut
  15. Triathlon und Ultraläufe mit künstlicher Klappe

    P.s.: ich bin übrigens ein gutes Jahr älter als Du und hatten 6,8 cm Aneurysma der Aorta Ascendens und Insuffizienz der AK von Grad 2-3.
  16. Triathlon und Ultraläufe mit künstlicher Klappe

    Hallo, Die Entdeckung war bei mir ja genau so, wenn auch nur Spritndistanz. Mitten im Training und dann von einem Tag auf dem anderen auf 0. 4 Tage nach dem Triathlon (dem ich natürlich nicht mehr mit gemacht habe) lag ich auf dem OP-Tisch. Mir hat man gesagt ich dürfte alles bis zum Marathon aber darüber hinaus sollte ich nicht gehen, bin eh kein Langstrecken Typ. Mehr als 1,5 Stunden Sport mag ich nicht, also keine Einschränkung für mich und ein Jahr nach der Op hat mein Kardiologe auch das obere Limit aufgehoben und meine, das 220- Lebensalter sei eine überholte Faustformel und die künstliche Klappe könne auch problemlos über 200 Herzschläge /min. Ich solle auf meinen Körper hören und bis dahin gehen wo ich mich wohl fühle. Und danach richte ich mich jetzt. Also nicht genau Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht doch ein paar Aspekte?! LG Jens
  17. Triathlon und Ultraläufe mit künstlicher Klappe

    Das Aneurysma entstand ja durch den Jet,der durch die insuffiziente Klappe erzeugt wurde. Daher, ausser du hast eine Bindegewebschwäche, dürfte die Problematik eines neuen Aneurysmas nicht mehr bestehen. Herzliche Grüße Brigitte
  18. Die Themen hier in dieser Sportrubrik finde ich sehr interessant. Über mich habe ich ja bei der Vorstellung schon kurz was geschrieben. Ich war 2009 mitten in der Vorbereitung auf einen Ultralauf und einige Monate später sollte noch ein Ironman-Triathlon absolviert werden. Bei der Routineuntersuchung stellte der Kardiologe dann ein Aneurysma fest und meine Pläne änderten sich schlagartig. Ich hatte damals keinerle Probleme beim Training und es gab keine Anzeichen für eine solche Erkrankung. Ich wurde dann operiert und dabei wurde die Aortenklappe noch durch eine künstliche ersetzt. Ich habe dann ein halbes Jahr nach der OP wieder einen Marathon gelaufen und auch wieder Triathlonwettkämpfe bestritten. Irgendwann habe ich damit aufgehört, weil ich mit gedrosseltem Puls natürlich die Leistungen von früher nicht erreichen konnte. Habe dann wieder angefangen Fussball zu spielen und bin trotzdem weiterhin viel gelaufen. Ich trainiere seit 2 Jahren allerdings wieder härter und habe mir vorgenommen, dieses Jahr wieder beim Ironman an den Start zu gehen. ( 3,8 km schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km laufen). Gibt es irgendjemanden, der damit Erfahrungen gemacht hat? Das meiner Herzklappe was passiert, glaube ich eigentlich nicht. Sorgen bereitet mir nur, das ein Aneurysma evtl an einer anderen Stelle wieder aufterten könnte , z.B. im Bauch. Bin dankbar für eure Kommentare
  19. Verzweiflung und Angst

    Hallo Malte, viele herzlichen Dank für deine Gedanken und guten Ratschläge die du mit mir teilst. Das, was du schreibst, kann ich vollkommen nachvollziehen und ich ich verstehe es auch und habe akzeptiert, dass die Situation aktuell so ist, wie sie ist. Nur ganz hinten im Hirnkasterl sitzt ein kleiner Gedanke, der ständig bohrt, keine Ruhe gibt und mir Angst macht. Zum einen Angst vor dem Eingriff an sich, zum anderen Angst, dass es danach nicht mehr so wird, wie es früher immer war. Außerdem zermürbt es mich, dass ich noch 2,5 Wochen auf den Eingriff warten muss, was daran liegt, dass die Klinik das Material, was extrem seltenst benötigt wird, erst bestellen musste. Und mein Zustand wird tatsächlich immer schlechter . Ich habe jetzt bemerkt, dass ich nicht mal mehr singen kann (im Chor-für die Dusche reicht es noch) und auch kein Instrument mehr blasen kann. Damit sind jetzt auch die wenig anstrengenden Hobbys aus dem Beschäftigungspool raus, Mist! Mein sehnlichster Wunsch ist, nach der Schneeschmelze auf unseren Hausberg zu Klettern (ich meine ja nicht mal bouldern, sondern einfache Wege hochkraxeln) und oben eine gediegene Brotzeit zu machen. Wenn ich das Ende April, Anfang Mai schaffen würde, ich wäre der glücklichste Mensch! ich danke dir nochmals sehr herzlich für die aufbauenden Worte, ich werde mich bemühen, einen Schritt nach dem anderen zu tun! liebe Grüße, Steffi
  20. Hallo

    Hallo Dietmar das klappt nicht wenn ich auf dieses Thema Antworten gehe und schreibe und dann auf Antworten los senden möchte leuchtet kurz speichern auf und dann ist Schluss geht nicht raus
  21. Herzklappenfehler vererblich?

    Hallo, wenn man Google nach diesem Thema fragt, erscheinen eine Reihe von Links, die grundsätzlich eine Möglichkeit der Vererbung von Herz- und Gefäßkrankheiten nahelegen. So z. Bsp. bei der Erkrankung Herzschwäche: https://www.herzstiftung.de/pdf/zeitschriften/HH4_05_vererbung.pdf Daher macht es sicher Sinn bei einer eigenen Herzerkrankung die Kinder daraufhin untersuchen zu lassen. Bei meinem Sohn war die Untersuchung zum Glück ohne Befund. Grüße Dietmar
  22. Herzklappenfehler vererblich?

    Mein Sohn kam 1996 mit Herzfehlern zur Welt und wurde bereits im Säuglingsalter operiert. Da war mein angeborener Herzfehler noch nicht bekannt. Der wurde erst 9 Jahre später durch eine Bronchitis entdeckt. Die Fehler waren nicht identisch jedoch jeweils an der Aortenklappe. Meine Schwiegeroma und meine Schwiegermutter hatten beide Fehlgeburten. Damals wurde nicht geforscht, ob diese kleinen werden Leben wegen Herzfehlern keine Chance hatten. Soll heißen: Nichts genaues weiß man nicht. :-)
  23. Herzklappenfehler vererblich?

    Hallo Hartmut, meine Mutter hatte einen leichtgradigen Klappenfehlr ist aber sehr früh an einer anderen Erkrankung gestorben. Meine Schwester hat vermutlich auch einen leichten Klappenfehler. Ich selber habe seit 14 Jahren einen Doppelklappenersatz. Meine beiden Söhne wurden vorsorglich bereits im Kindesalter kardiologisch untersucht, sie sind aber beide herzgesundfrüh. Dass es eine genetische Veranlagung gibt, kann ich mir gut vorstellen. LG Stefan
  24. Verzweiflung und Angst

    Hi Steffi. Ich kann dich gut verstehen. Ich hatte nach meiner MKR auch die Hoffnung, alles wird nun gut und sogar besser als vorher. Dann wurde bei mir die Klappe wieder undicht bevor ich überhaupt fit war. Das ist frustrierend und man fragt sich ob man je wieder in die Spur kommt. Ob es zumindest so wird wie vor der ersten OP. Man erkennt auch dass die Medizin nicht so 100%ig ist wie erhofft. Einem niemand garantieren kann, dass alles gut wird. Früher hab ich gedacht, ich hab da mein Päckchen und andere haben das vielleicht nicht, aber nach der OP bin ich es los. Inzwischen musste ich akzeptieren, so ganz los ist man es wohl nie. Aber es zu akzeptieren ist der erste Schritt. Der zweite ist das Beste rauszuholen. Mit deiner neuen OP gehst du den zweiten Schritt. Vorher hat man nicht gedacht dass das je nötig sein wird und das frustriert - jetzt gilt es aber das zu akzeptieren und in die OP alle Hoffnung zu setzen. Sie werden das schaffen und damit kehrt deine Energie zurück und du kannst nach vorne gucken. Ich drücke dir die Daumen. LG, Malte
  25. Herzklappenfehler vererblich?

    Hallo Hartmut, den Aspekt Vererbung kann ich nicht ausschließen, ich wurde mit 52 J. operiert (bikuspide Anlage der Aortenklappe mit kombiniertem Aortenklappenvitium (undicht und schließunfähig) und Kalzifizierung (verkalkt)) und bekam eine mechanische Aortenklappenprothese. Meine Schwester wurde mit 77 J. operiert (Bio-Aortenklappenprothese plus zwei Klappenrekontruktionen). Mütterlicherseits (Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins) gibt es bei uns eine deutliche Häufung mit Schlaganfällen, Infarkten und frühen Herztodesfällen, nur sind diese Fälle ca. 30-50 Jahre her, damals gab es noch nicht die heutigen Bildgebungsverfahren zur Diagnostik (Ultraschall, z. B.). Meine Vermutung geht dahin, dass da in vielen Fallen Herzklappenproblematiken dahinter steckten. Meine Mutter selbst wurde 70 J., nach jahrelang behandelter Herzinsuffizienz. Viele Grüße, Horst
  26. Herzklappenfehler vererblich?

    Hi zusammen. Bei meiner Mitralklappe liegt ja quasi eine Bindegewebsschwäche vor. Und sowas kann vererbt werden. Meine Oma starb recht früh an Herzversagen, aber ich weiss nicht ob es derselbe Fehler war. Meine Eltern wiederum scheinen das Problem nicht zu haben. Meine Kinder habe ich aber früh darauf untersuchen lassen und wenn sie etwas älter sind werde ich das wiederholen. LG, Malte
  27. Herzklappenfehler vererblich?

    Hallo Hartmut, ich glaube das ist abhängig von der Art der Herzerkrankung und es gibt ja für manche Herzerkrankungen sehr aufwendige genetische Tests (z.B. Long QT). Mein Kardiologe hat mich nach meiner familiären Vorgeschichte abgefragt und das er das fragt,muss ja einen Grund haben. Bei der bikuspiden Aortenklappe (meine) wird eine familiäre Häufung beobachtet, hier gibt es aber auch einzelne genetische Mutationen (ich allein zum Glück). Also die Thematik ist nicht einfach zu beantworten. Frage da deinen Kardiologen. Dies ist auch wichtig, um frühzeitig gegensteuern zu können. Liebe Grüße Brigitte
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