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Das Leben mit der künstlichen Herzklappe und Gerinnungshemmern

In Deutschland leben etwa 900 000 Menschen unter dauerhafter bzw. lebenslanger Antikoagulation, davon etwa 200 000 mit künstlicher Herzklappe.

Das Leben mit einer künstlichen Herzklappe schränkt nicht die Lebensqualität ein - bedarf aber gewisser Vorsichtsmaßnahmen. Zu diesen unabänderlichen Maßnahmen zählt die lebenslange Einnahme von Gerinnungshemmern. Diese besondere Situation ist bei künstlichen Herzklappen gegeben. Das Klappenmaterial ist ein High-Tech-Material mit einer extrem glatten Oberfläche, die nicht der natürlichen Oberfläche der „alten“ Herzklappe ähnelt.

Die künstliche Herzklappe wird vom Organismus nicht als Wunde, sondern als „fremde Oberfläche“ erkannt. Damit wird im Körper eine Gerinnung angestoßen, die, wenn sie nicht gehemmt werden würde, weitere Gerinnungsfaktoren aktiviert und Gerinnselbildungen an der künstlichen Herzklappe die Folge wären - mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit.

Alles zu diesem Thema aber auch über das Leben mit der künstlichen Herzklappe selbst finden Sie auf dieser Website.

Im Namen aller Autoren möchte ich mich für Ihr Interesse bedanken.
Christian Schaefer
Arbeitskreis Herzklappen- und Gerinnungs-Patienten


INR-Selbstmanagement und Telemedizin – PD Dr. med. Heinrich Körtke, Herzzentrum NRW antwortet:

Leben mit Gerinnungshemmern

Wir laden Sie herzlich zu einer kleinen Reise zwischen Scylla und Charybdis ein.

(Bitte auf das Bild klicken)

Lebensqualität der Patienten unter Gerinnungshemmung

Kann man die Lebensqualität von Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, messen?
Dieser Frage ging Prof. Dr. med. Scott Kaatz, Detroit, USA, auf der 5. Internationalen Tagung der ISMAAP/ISMAA am 2. Oktober in Brüssel nach. Er verwies zunächst auf die Möglichkeit antikoagulierte Patienten dahingehend zu motivieren, sich schulen zu lassen, um das INR-Selbstmanagement für eine bessere Lebensqualität zu erlernen.

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INRswiss-Tag in Solothurn

Am Samstag, den 21. November 2009 fand in Solothurn der diesjährige INRswiss-Tag statt. Die Vorträge sind abrufbar unter inrswiss.ch

 

"Herz & Ski" – in Krün (Alpenhof)

Vom 30.01. bis 6.2. 2010 bietet Dr. med. Dirk Michel, Klinik Höhenried,den Kursus "Herz & Ski" an. Es gibt eine Voruntersuchung: Ergospirometrie auf Rad und Laufband.
Im Schnee Langzeit-EKGs sowie Blutdurckmonitoring.

Diagnostik und Ski-Kurs: € 350,--, hinzu kommen Unterkunft und Verpflegung.

Auskunft erteilt: Dr. med. D. Michel, E-Mail: dirk.michel@hoehenried.de

Die „Klappen-Woche“

Für Herzklappen-Operierte und deren Angehörige vom 30.4. bis 7.5. 2010
In der Klinik Höhenried/Bernried

Arzt-Patienten-Seminar für Klappen-Operierte
„Belastbarkeit nach Herzklappen-Operation“am Sonntag den 2. Mai 2010 von 09:00 bis 16:00 Uhr

17. Jahrestagung „Gerinnungs-Selbstbestimmer
am Samstag den 1. Mai 2010 in der Klinik Höhenried von 09:30 bis 16:00 Uhrmehr...

Aktuelles auf diesen Webseiten

Herzschrittmacher, Defibrillation und körperliche Aktivität
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Zahnmedizin und Gerinnungshemmung
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Überbrücken mit Heparin
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22 Fragen werden beantwortet
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Schulungen zur INR-Selbstbestimmung in der Schweiz

Die aktuellen Termine für 2010 finden Sie auf dieser Website unter:

Schulungseinrichtungen.

Telemedizinische Beratung von Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen

Es besteht nunmehr die Möglichkeit, die aktuellen INR-Werte mittels eines speziell entwickelten Übertragungsmodems automatisiert direkt an das Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) (dem Herzzentrum in Bad Oeynhausen angeschlossen) zu übermitteln. Ziel dieses Angebots ist es, sich bei der exakten Einstellung des therapeutischen INR-Bereichs, durch ärztliche und fachliche Kompetenz unterstützen zu lassen.

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Letzte Überarbeitung: 10. Januar 2010