Das Leben mit der künstlichen Herzklappe und Gerinnungshemmern
In Deutschland leben etwa 900 000 Menschen unter dauerhafter bzw. lebenslanger Antikoagulation, davon etwa 200 000 mit künstlicher Herzklappe.
Das Leben mit einer künstlichen Herzklappe schränkt nicht die Lebensqualität ein - bedarf aber gewisser Vorsichtsmaßnahmen. Zu diesen unabänderlichen Maßnahmen zählt die lebenslange Einnahme von Gerinnungshemmern. Diese besondere Situation ist bei künstlichen Herzklappen gegeben. Das Klappenmaterial ist ein High-Tech-Material mit einer extrem glatten Oberfläche, die nicht der natürlichen Oberfläche der „alten“ Herzklappe ähnelt.
Die künstliche Herzklappe wird vom Organismus nicht als Wunde, sondern als „fremde Oberfläche“ erkannt. Damit wird im Körper eine Gerinnung angestoßen, die, wenn sie nicht gehemmt werden würde, weitere Gerinnungsfaktoren aktiviert und Gerinnselbildungen an der künstlichen Herzklappe die Folge wären - mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit.
Alles zu diesem Thema aber auch über das Leben mit der künstlichen Herzklappe selbst finden Sie auf dieser Website.
Im Namen aller Autoren möchte ich mich für Ihr Interesse bedanken. Christian Schaefer Arbeitskreis Herzklappen- und Gerinnungs-Patienten
INR-Selbstmanagement und Telemedizin – PD Dr. med. Heinrich Körtke, Herzzentrum NRW antwortet: